Nun hat die „Brise“ sein ein paar Tagen ihren schönen Platz in der Bootshalle gefunden und ich habe schon mal Werkzeug und Farben rausgebracht. Viel ist nicht zu tun in diesem Winter, aber doch die folgenden Arbeiten:
- Kiele abschleifen und entrosten und Farbe neu aufbauen
- Scheuerleiste und Griffleisten neu imprägnieren
- alten Echolotgeber wieder ausbauen und Loch zulaminieren
- Mastfuß ein paar Zentimeter höherlegen (inzw. erledigt)
- Rungen für besseres Slippen an Trailer anbauen (inzw. erledigt)
Aber das wär’s dann auch schon. Und heute waren die Rungen in der Post und ich habe sie gleich schon mal rausgebracht und provisorisch montiert. Sie müssen noch ausgerichtet und festgeschraubt werden. Und wenn ich zum TÜV fahre nächstes Jahr, dann muss ich sie vorher wieder abbauen, was kein Problem ist. Und so sehen sie aus (sind solide und waren gar nicht teuer mit gut 60 Euro zusammen!):



Bis gestern waren die Neu-Eigner der Drallen Deern noch da (sie liegt auch wieder in der Halle) und haben schon richtig zugelangt bei vorbereitenden Arbeiten. Und deren Zettel ist lang! Da bin ich doch froh, denn dazu hätte ich jetzt keine Lust mehr. Und wenn du wirklich einmal durch bist von vorn bis hinten, dann kannst du vorn gleich wieder weitermachen… Gut, dafür habe ich jetzt Gfk statt Stahl und einen Alumast statt einen aus schönem Holz, aber ja… hmmm…. Alles hat eben seine Zeit – steht schon in der Bibel…
Mastfuß erhöht


Der Mastfuß wurde von mir um gut 4cm erhöht. Warum das nötig ist? Nun, der gelegte Mast, der achtern in der Ablage zu liegen kommt, klemmt in dieser Lage immer das Schiebeluk fest. Mehr noch: ein kleines Loch wurde schon hineingedrückt. Dann kommt man schlecht rein oder raus. Durch die Anhebung kommt der Mast nun aber (hoffentlich) frei vom Schiebeluk. Wie so oft: geschätzt und nicht gemessen. Über den Daumen gepeilt sollte es aber passen. In jedem Fall besser als bisher…
Beim Stöbern im Baumarkt entdeckte ich eine 4x4x100cm Buchenleiste. Hartholz also. Schön glatt und fest. Zwei Stücke abgesägt und nebeneinander verleimt ergaben genau die acht Zentimeter der Mastfußbreite. Und so geschah es auch. Dann schön gestrichen und durchbohrt, neue Schrauben in der richtigen Länge auch gleich mitgenommen und das Ganze dann mit Günstig-Dichtmittelkleber (halb so teuer wie Sikaflex) montiert. Da der Druck eh nach unten geht, wird sich der Fuß nicht bewegen beim Segeln.



















































